FU-Wachtberg besichtigt Tant Annas Dorflädchen

Frauen Union Wachtberg


Tant Anna’s Dorflädchen: Viel mehr als nur ein Tante-Emma-Laden


FU Wachtberg lädt zur Betriebsbesichtigung  bei Anna und Albert Schmitz


„Ein bisschen Stammtisch, ein bisschen Treffpunkt und in dem ganzen Business etwas Gutes tun.“ Mit diesen Worten beschreiben Anna und Albert Schmitz die Atmosphäre von Tant Anna’s Dorflädchen in Villip und treffen den Nagel auf den Kopf. Gemütlich ist’s, und beim Hereinkommen wird man gleich von einem wöchentlich wechselnden humorvollen Spruch begrüßt. Aktuell: „Kuchen hat  nur wenige Vitamine, deshalb muss man viel davon essen.“ Und damit kann man früh anfangen,  denn geöffnet wird bereits um 5:30 Uhr.  „Für die Leute, die dafür sorgen, dass wir alles haben, also Zeitungsausträger, Busfahrer, Brötchenboten …“, erklärt das Unternehmerehepaar.


Dabei hat der Laden für alle etwas zu bieten, sehr viele Bioprodukte, vieles aus der Region: Nudeln aus Arzdorf, Eier und Kartoffeln aus Villip, Erdbeeren aus dem eigenen Betrieb. „Erdbeeren gibt es erst, wenn meine Erdbeeren reif sind“, so Albert Schmitz, der sich selbst als „der starke Mann hinter der starken Frau“ vorstellt. Denn die Chefin ist Anna, die beim Einkauf jedes Produkt persönlich begutachtet. Und: Die Chefin kocht selbst, Marmelade und Apfelmus zum Beispiel (sehr lecker) oder auch Frikadellen und Schnitzel. Neben frischen Backwaren, Obst und Gemüse gibt es auch Süßigkeiten oder Praktisches wie Taschentücher, Zeitschriften und Zigaretten. Letztere sind zwar nicht bio, aber von den Kunden gewünscht, denn Wünsche äußern darf man auch bei Tant Anna’s, wenn man etwas vermisst.


„Ein Gottesgeschenk für jedes Dorf“, lautet das Urteil einer Besucherin, nachdem alle viel erfahren, viel gelacht und viel probiert haben, „und die Kommunikation stimmt!“ – dank der sympathischen Familie Schmitz und ihren Angestellten. Und eins ist ganz gewiss: Hier steckt viel Liebe drin. Schauen Sie doch mal vorbei!

 

(FU Wachtberg, Text:  A. Rüdiger, Foto: M. Scholz)